Nordbadischer Ringerverband e.V.

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Start Aktuell Europameisterschaften der Junioren in Samokov Bulgarien


Europameisterschaften der Junioren in Samokov Bulgarien

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jaquelineJaqueline Schellin ist Europameisterin!

Der NBRV ist stolz auf Jaqueline und gratuliert ganz herzlich.

Wir haben extra für Glückwünsche hier ein Gästebuch angelegt

Bildquelle: Jaqueline Schellin (Privatalbum)

Bericht von NBRV-Pressereferent Peter Weber:

Europameistertitel für Jaqueline Schellin


Bei den Europameisterschaften der Junioren im Ringen in Samokov (Bulgarien) holte Jaqueline Schellin vom TV Mühlacker die Goldmedaille in der Klasse bis 48 kg. Souverän bestritt die 20-jährige Sportsoldatin der Sportfördergruppe Bruchsal, die gerade erst eine Verletzung auskuriert hatte, ihre Turnierkämpfe. Mit Siegen über Pepa Dimitrova (Bulgarien), Burcu Kebic (Türkei) und der Titelverteidigerin Lenka Matejova (Slowakei), die sie alle in jeweils zwei Runden klar besiegte, zog Schellin ins Finale ein. Dabei ragte besonders der Sieg über die Slowakin Matejova heraus, gegen die sie noch vor drei Wochen beim „Großen Preis von Österreich" verloren hatte. Im Kampf um Gold traf Schellin auf Jessica Blaszka (Niederlande), die bereits dreimal den EM-Titel bei den Kadettinnen errungen hatte.
Auch in diesem Kampf zeigte Jaqueline Schellin ihre Stärke, gewann mit 1:0 und 7:0 beide Kampfrunden und holte sich nach Rang Drei im Vorjahre erstmals den EM-Titel. Große Freude beim Nordbadischen Ringer-Verband (NBRV) über diesen Titelgewinn und natürlich im Hause Schellin/Stüber: Der Sport- und Kampfrichterreferent des NBRV, Hardy Stüber ist seit vielen Jahren mit der Mutter von Jaqueline liiert. Die Titelkämpfe in Samokov waren für die deutschen Mädchen recht erfolgreich: Neben Schellin gewann am Freitag auch Aline Focken (KSV Krefeld) bis 63 kg den Titel, dazu hatten am Vortage bereits Maria Selmaier (Tus Jena) Silber bis 67 kg und Eileen Friedrich (RSV Frankfurt/Oder) Bronze bis 51 kg geholt.
Peter Weber

Link zur EM
 



Berichte zur EM von DRB-Pressereferent Jörg Richter:

Ringen / Junioren-Europameisterschaften in Samokov (BUL

Fette Medaillenausbeute der deutschen Juniorenringer bei EM in Samokov

Samokov – Sieben Medaillen, davon zwei Europa-Meistertitel, zwei Silbermedaillen und drei Mal Bronze waren die Ausbeute der Junioren des Deutschen Ringer- Bundes bei den Europameisterschaften im bulgarischen Samokov. Die Ergebnisse zeigen, dass wir auf einem guten Weg sind", stimmt auch DRB-Präsident Manfred Werner in den Jubel ein, nachdem die 'Jungen Wilden', die auch schon bei den Männern und Frauen erste Erfolge zu verzeichnen hatten, nun in Bulgarien für eine regelrechte Medaillenschwemme sorgten.

Vor allem im weiblichen Bereich gab es unbeschreibliche Jubelszenen, nachdem in Samokov mit Aline Focken (63 kg/KSV Krefeld) und Jaqueline Schellin (48 kg/TV Mühlacker) gleich zwei DRB-Juniorinnen den Sprung auf das oberste Treppchen des Siegerpodiums schafften. Maria Selmaier (67 kg/TuS Jena) sorgte für eine Silbermedaille, Eileen Friedrich (51 kg/RSV Hansa 90 Frankfurt/O.) erreichte gleich im ersten Jahr bei den Juniorinnen EM-Bronze.

„Das waren zwei Tage, an denen es einfach lief und es waren nicht die 'glücklichen Lose', oder Zufallsergebnisse, die DRB-Ringerinnen haben zum Beispiel alle Duelle mit den russischen Konkurrentinnen gewonnen", verweist Frauen-Bundestrainer Jörg Helmdach darauf, dass seine Athletinnen auf dem Weg in die Medaillenränge, Weltklasseringerinnen aus dem Rennen warfen. Aline Focken, Jaqueline Schellin und Maria Selmaier testeten auch schon die raue Luft bei internationalen Meisterschaften der Frauen, am Übergang zur ganz großen Ringerbühne wird also schon gearbeitet.

Auch Nachwuchs-Bundestrainer Jürgen Scheibe, dessen Freistilspezialisten mit zwei Mal Bronze durch Philipp Herzog (60 kg/1. Luckenwalder SC) und Christoph Pscherer (84 kg/SV Johannis Nürnberg) den Startschuss zur Medaillenhatz in Samokov gaben, sagte seinen Athleten eine stark ansteigende Leistungskurve nach. So hatte Philipp Herzog Anfang Juni den 'Großen Preis der Bundesrepublik Deutschland' in seinem Limit gewonnen und damit auch bei den Männern ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt.

Über viel Potential verfügen auch die Griechisch-Römisch-Spezialisten, Junioren-Bundestrainer Jannis Zamanduridis konnte schließlich mit Titelverteidiger Ramsin Azizsir (84 kg/ASV Hof), Coskun Efe (96 kg/KSV Aalen 05) und Eduard Popp (120 kg/VfL Neckargartach) gleich drei Medaillengewinner aus dem Vorjahr erneut in die Kämpfe um die kontinentalen Titel führen. Doch von den Assen von 2009 stach diesmal nur Eines, nämlich Coskun Efe, der sich ins Finale kämpfte und dort nach Bronze im Vorjahr, nun EM-Silber erkämpfte. Die anderen Zamanduridis-Schützlinge bekamen zu spüren, wie sehr die Spitze zusammengerückt ist und schieden vorzeitig aus. Nur Lukas Höglmeier (55 kg/TSV Gailbach) hatte an den Medaillenrängen gekratzt. Nach zwei Siegen und einer Niederlage im Viertelfinale gegen den späteren Europameister, schied der DRB-Ringer in der Hoffnungsrunde unglücklich aus, verfehlte das 'kleine Finale um Bronze' und wurde Siebter seiner Kategorie.

In weniger als drei Wochen wartet auf die Junioren bereits der nächste Höhepunkt, denn dann stehen die Weltmeisterschaften in Budapest (Ungarn) an. „Dort wird es noch einmal einen Zacken schärfer, aber wir müssen uns vor niemenden verstecken und sollten auch dort wieder Medaillen ins Visier nehmen", sollte aus Sicht von Frauen-Bundestrainer Jörg Helmdach das Hissen der deutschen Fahne bei der Siegerehrung der besten Nationen, als zweitbeste Delegation bei den Juniorinnen, einen deutlichen Motivationsschub auslösen.

Jörg Richter

Ringen / Medaillenflut für Juniorenringerinnen bei Europameisterschaften in Samokov (BUL)

Aline Focken und Jaqueline Schellin holen EM- Titel

Samokov – Gleich zwei Titel feierten die Juniorinnen des Deutschen Ringer- Bundes am vierten Kampftag der Europameisterschaften in Samokov (Bulgarien). Maria Selmaier (67 kg/TuS Jena) hatte am ersten Wettkampftag der Juniorinnen für Silber gesorgt, Eileen Friedrich (51 kg/RSV Hansa 90 Frankfurt/O.) hatte Bronze dazu gepackt. Nun sorgten Aline Focken (63 kg/KSV Krefeld) und Jaqueline Schellin (48 kg/TV Mühlacker) für ganz große Paukenschläge und holten sich den Europameistertitel in ihren Gewichtsklassen. Frauenpower beim DRB.

Aline Focken bezwang zunächst Ilana Kratysh (Israel) mit 3:0 und 2:1 in zwei Runden, im Viertelfinale schaltete die Krefelderin Anastasiya Huchok (Weißrussland) nach hartem Kampf mit 1:1 und 1:0 aus. Damit stand Aline Focken im Finalkampf, in dem sie sich ein Duell auf Augenhöhe mit der Russin Irina Sushko lieferte. Den ersten Durchgang verlor die DRB-Starterin mit 0:2, in Runde zwei glich sie mit 3:2 zum Rundengleichstand aus. In der entscheitenden, dritten Runde ging Aline Focken mit 2:0 in Führung und konnte es sich am Ende der zweiminütigen Kampfzeit gar noch leisten, einen Punkt abzugeben. Die Freude im deutschen Lager war riesengroß, denn kurz vorher hatte bereits Jaqueline Schellin (48 kg/TV Mühlacker) mit dem Titelgewinn für Jubelstürme gesorgt.

Die Ringerin aus Nordbaden hatte es im Auftaktduell mit der Lokalmatadorin Pepe Dimitrova (Bulgarien) zu tun, die sie mit 4:1 und 6:0 klar bezwingen konnte. Von der Stimmung in der Halle ließ sich die DRB-Ringerin nicht beeindrucken. Auch die Türkin Burcu Kebic war gegen Jaqueline Schellin chancenlos und unterlag 1:3 und 1:7. Ein 'Nervenspiel' wurde es für die DRB-Ringerin im Halbfinale gegen Lenka Matejova (Slowakei) gegen die sie zuletzt noch unterlag. Doch nach dem 2:1 im ersten Durchgang war der Knoten geplatzt, Jaqueline Schellin ließ ein klares 3:0 folgen, das die Finalteilnahme bedeutete. Einmal im Finale, ließ sich die Deutsche gegen die Niederländerin Jessica Blaszka den Titel nicht mehr nehmen und siegte in souveräner Manier.

Pech hatte Sabrina Axenbeck, (55 kg/SC Unterföhring), die nach ihrer Auftaktniederlage gegen Zalina Sidakova (Weißrussland) über den 14. Rang nicht hinaus kam.

„Heute war einer der Tage, an denen eben einfach alles passte", freute sich Frauen-Bundestrainer Jörg Helmdach über die beiden Titel, einmal Silber und einmal Bronze seiner Damen-Mannschaft, die sich auf den 2. Platz in der Verbandswertung katapultierte. Gemeinsam mit den Ringernationen Russland und Türkei wurde die deutsche Fahne ein drittes Mal empor gezogen.

Ab Samstag kämpfen die Griechisch-Römisch-Spezialisten um die Titel und Medaillen. Auch dort hat der Deutsche Ringer- Bund mit Titelverteidiger Ramsin Azizsir (84 kg/ASV Hof), Coscun Efe (KSV Aalen 05) und Eduard Popp (VfL Neckargartach) heiße Eisen im Feuer, die auch im Vorjahr bereits für hervorragende Ergebnisse sorgten.

Jörg Richter


Ringen / DRB-Juniorinnen mit Silber und Bronze bei Europameisterschaft in Samokov (BUL)

Maria Selmaier (TuS Jena) gewinnt EM-Silber / Eileen Friedrich (Frankfurt/O.) glänzt mit Bronze

Samokov – Der Freudentaumel geht weiter, die DRB-Juniorinnen setzten bei den Junioren-Europameisterschaften der Ringer in Samokov (Bulgarien), die Erfolgsserie der Freistilspezialisten aus den ersten beiden Kampftagen nahtlos fort und setzten gar mit Silber und Bronze noch einen drauf.

Maria Selmaier (67 kg/TuS Jena) packte ihre Chance beim Schopf und kämpfte sich durch die Konkurrenz, bis ins Finale. Zum Auftakt bezwang die Ringerin aus dem Leistungszentrum Jena die Türkin Kiymet Mocyigit nach 2:1 Runden. „Dabei begann Maria Selmaier sehr nervös, agierte halbherzig und lief gar in einen Konter, der ihr die erste Runde kostete", analysierte Frauen-Bundestrainer Jörg Helmadach das erste Duell der TuS-Ringerin, die jedoch mit zunehmenden Kampfverlauf sicherer wurde und die Begegnung in den beiden Folgerunden mit schönen Beinangriffen noch zu ihren Gunsten entschied. Maria Selmaier hatte kein leichtes Los erwischt, denn gleich im zweiten Duell wartete die starke Rumänin Beatrice Oancea. Auch diesmal unterlag Maria Selmaier in der ersten Runde nach einem Beinangriff, den die Rumänin konterte. Doch im zweiten Durchgang machte es die DRB-Starterin besser und krachte Oancea nach einem Beinangriff auf beide Schultern.

Im Halbfinale stand Maria Selmaier der Russin Inna Viacheslavovna Trajoukova gegenüber und gleich in der ersten Runde drückte sie auch diese Kontrahentin auf beide Schultern. Finale ! Der Jubel im deutschen Lager war riesig. Im Endkampf um den EM-Titel waren es dann die eigenen Nerven der Deutschen, Maria Selmaier unterlag der Ukrainerin Alina Makhynia in zwei Runden mit 0:2 und 2:6. „Die Ukrainerin hatte sich gut auf die Beinangriffe von Maria Selmaier eingestellt und immer wieder erfolgreich gekontert", gab Bundestrainer Jörg Helmdach den Kampfverlauf wieder und stimmte nach kurzem Durchatmen in den Jubel über die Silbermedaille ein.

Die schwarz-rot-goldene Fahne wurde am ersten Wettkampftag der Juniorinnen, bei der Siegerehrung in Samokov ein zweites Mal empor gezogen, denn Eileen Friedrich (51 kg/RSV Hansa 90 Frankfurt/O.) gelang der Coup, gleich im ersten Juniorenjahr den Sprung auf den Bronzeplatz des Siegertreppchens zu schaffen. Der Auftakt der Oderstädterin, gleich gegen Irina Arkhipova (Russland), die auch schon auf Erfahrungen von drei Europameisterschaften bei den Kadettinnen und Juniorinnen zurückschauen kann. Doch Eileen Friedrich war auf dem Punkt fit, konzentriert und kämpfte sich in souveräner Manier zum klaren Sieg. Auch die Litauerin Sima Ziogaite konnte der Frankfurterin nicht das Wasser reichen, Eileen Friedrich siegte noch vor Ablauf der jeweils zweiminütigen Kampfzeit. Doch dann riss der Faden bei der DRB-Starterin, im Halbfinale unterlag sie der späteren Siegerin Alexandra Munteanu mit 0:1 und 0:4 in zwei Runden. „Das war einfach Pech, in der ersten Runde wurde sie nach einem verpatzten Kopfhüftwurf gekontert, in Runde zwei lief sie in einen Achselwurf ihrer Kontrahentin und gab einen weiteren Punkt ab, als sie alles auf eine Karte setzte", wäre aus Sicht von Bundestrainer Jörg Helmdach auch ein Sieg- und eine damit verbundene Finalteilnahme der Frankfurterin möglich gewesen. Mit Wut im Bauch ging es ins ‚kleine Finale um Bronze, wo Eileen Friedrich gegen Marta Iadeluca (Italien) den ersten Durchgang mit 7:3 gewann. Die zweite Runde ging mit 3:3 verloren, doch dann machte der Schützling von Frankfurt's Frauen-Stützpunkttrainer Michael Kothe alles klar und holte sich mit einem souveränen 6:0 EM-Bronze.

Pech hatte Bettina Krupke (44 kg), die im Auftaktkampf gegen die Polin Monika Kedrak Vel Kondrat nach einem blitzschnellen Wurf unterlag. „Im gemeinsamen Trainingslager hat sie mit der Polin immer gut mitgehalten", ärgerte sich Jörg Helmdach, der die Markneukirchnerin, die im Leistungszentrum Jena unter den Fittichen von Ex-Weltmeister Hartmut Reich trainiert, im Endklassement weiter vorn erwartet hatte. Doch weiter nach vorn schieben konnte sich Bettina Krupke nicht, denn die Polin erreichte nicht das Finale und so blieb der DRB-Starterin der Weg über die Hoffnungsrunde verwehrt.

„Silber und Bronze gleich am ersten Tag, dass ist natürlich eine Vorlage für unsere Starterinnen, die morgen auf die Matte treten", hat Helmdach mit Aline Focken (83 kg/KSV Krefeld), Jaqueline Schellin (48 kg/TV Mühlacker), oder Sabrina Axenbeck (55 kg/SC Unterföhring) noch weitere, heiße Eisen im EM-Feuer von Samokov,

Jörg Richter

2. Wettkampftag (Freistil) 55 kg; 66 kg, 84 kg, 120 kg

Zweite Medaille am zweiten Wettkampftag
Freistil-Junioren sammeln weiter EM-Medaillen

Samokov – Der zweite Wettkampftag der Europameisterschaften der Junioren in Samokov (Bulgarien) brachte dem deutschen Freistilteam die zweite Medaille. Nachdem am Auftakt-Tag Philipp Herzog (60 kg/1. Luckenwalder SC) die Bronzemedaille erkämpfte, war es am Mittwochabend Christoph Pscherer (SV Johannis Nürnberg), der im Limit bis 84 kg das 'kleine Finale' gegen Timofei Xenidis (Griechenland) um Bronze gewann.

Zum Auftakt bezwang der Nürnberger Nikita Petrovs (Lettland) durch technische Überlegenheit 6:0, 7:0 in zwei Runden. Anschließend wies Christoph Pscherer den Armenier Vahe Tamrazyan in zwei Runden mit 2:0 und 4:3 in die Schranken. Erst im Halbfinale konnte der DRB-Starter vom späteren Europameister Koloy Kortoev (Russland) in 0:2 Runden mit 1:3 und 0:4 gestoppt werden. Doch im 'kleinen Finale' ließ Christoph Pscherer nichts mehr anbrennen und sicherte sich Bronze- und holte damit die zweite Medaille für den Deutschen Ringer- Bund.

Bei den weiteren Startern lief es nicht ganz so gut, Emanuel Krause (55 kg/1. Luckenwalder SC) verlor seinen Auftaktkampf gegen den Ukrainer Igor Khavaldzhy in zwei Runden mit 0:1 und 1:4. Lange sah es danach aus, dass der Ukrainer das Finale erreicht und der Luckenwalder damit in der Hoffnungsrunde weiter ringen könnte. Doch im Halbfinale schied Khavaldzhy gegen den starken Aserbaidschaner Toghrul Asgarov aus, der sich später auch den Titel sicherte. Damit war für Emanuel Krause das EM-Turnier auf Rang 14 beendet.
Auch Krause's Vereinskamerad Lennard Wickel (66 kg/1. Luckenwalder SC) musste nach nur einem Kampf passen. Den verlor der Luckenwalder gegen Khadzhimurat Yusupov mit 1;2 Runden nur äußerst knapp. Nachdem Wickel den ersten Durchgang mit 1:1 durch die letzte Wertung gewonnen hatte, entschied der russische Ringer die Begegnung in den beiden Folgerunden mit 2:5 und 1:4 für sich. Da Yusupov das Finale nicht erreichte, kam Lennard Wickel am Ende des Wettkampftages über den 13. Rang nicht hinaus.

Schwergewichtler Toni Bernhardt (120 kg/SV Sömmerda) schied frühzeitig aus, nach seiner Auftaktniederlage gegen Richard Csercsics (Ungarn), wurde der Ringer aus dem Leistungszentrum Jena auf Rang 13 der Ergebnisliste seiner Gewichtsklasse gelistet

Für die Freistilringer sind die Wettkämpfe um die EM-Medaillen beendet und Bundestrainer Jürgen Scheibe zieht mit zwei Mal Bronze eine durchaus zufriedene Bilanz.

Die Ansetzungen für die Kämpfe der Juniorinnen:

44 kg: Bettina Krupke (TuS Jena) – Monika Kedrak-Velkondrat (Polen)
Sieger gegen Cintia Nagy (Ungarn)/Marziget Bagomedova (Aserbaidschan)

51 kg: Eileen Friedrich (RSV Hansa 90 Frankfurt/O.) - Irina Arkhipova (Russland)
Sieger gegen Annamaria Csik (Ungarn)/Sima Ziogaite (Litauen)

59 kg: Keine deutsche Starterin vertreten

67 kg: Maria Selmaier (TuS Jena) – Kiymet Kocyigit (Türkei)
Sieger – Beatrice Oancea (Rumänien).

Jörg Richter

Philipp Herzog holt EM-Bronze, Christian Maier wird Fünfter

DRB-Junioren starten erfolgreich in die Europameisterschaften

Samokov – Gleich zum Auftakt der Junioren-Europameisterschaften in Samokov (Bulgarien) gab es Medaillenglanz für den Deutschen Ringer- Bund, Philipp Herzog (60 kg/1. Luckenwalder SC) gewann am ersten Wettkampftag die Bronzemedaille. Der Burgkunstädter Christian Maier (74 kg) scheiterte im Kampf um Bronze an Oleg Zakharevych (Ukraine) nach spannenden 1:2 Runden (1:0, 0:4, 2:3) und wurde Fünfter.

Eigentlich hatte Philipp Herzog ein schweres Los gezogen, im ersten Duell bezwang der Luckenwalder den Bulgaren Dimitar Dimitrov in 2:0 Runden (1:0, 1:0), zog im Viertelfinale jedoch gegen den späteren Europameister Anvar Gazimagomedov mit 0:2 und 1:3 den Kürzeren.

In der Hoffnungsrunde warf Philipp Herzog zunächst Rufat Ismaili (Makedonien) aus dem Rennen und im ‚kleinen Finale' um Bronze drehte der DRB-Starter Rafal Statkiewicz (Polen) nach verlorener erster Runde (0:1) den Kampf noch mit 2:1 (2:0, 3:0) zu seinen Gunsten und kämpfte sich damit auf Rang drei.

Christian Maier hatte zunächst den Letten Igors Zadoja aus dem Rennen geworfen und auch Michael Manea (Rumänien) mit 1:0 und 4:0 in zwei Runden bezwungen. Gegen den Türken Soner Demirtas war dann im Halbfinale allerdings nach 0:2 Runden (0:1, 0:2) vorerst Endstation.
Im Kampf um Rang drei scheiterte der Lichtenfelser, der ab der kommenden Bundesligasaison für den Lokalkonkurrenten SV Wacker Burghausen kämpft, an Oleg Zakharevych (Ukraine).

Artur Eisenkrein (50 kg/KSV Krefeld) musste gleich zum Auftakt gegen den späteren Europameister Anatolii Buruian ran, gegen den er mit 0:1 und 0:1 nur knapp das Nachsehen hatte. In der Hoffnungsrunde unterlag der Ringer vom Zweitligaaufsteiger Krefeld Zoheir El Ouarraque (Frankreich) 0:2 und 2:6 und schied damit auf dem 8. Rang aus.

Auch Christoph Neidhardt (96 kg/ASV Hof) gelang es nicht, sich an die Medaillenränge heranzuschieben. Den ersten Kampf gewann Neidhardt gegen den Ungarn Toth, musste sich dann jedoch gegen den Ukrainer Oleksandr Khotsianivskyi mit 0:1 und 0:3 geschlagen geben. Da Khotsianivskyi im Halbfinale unterlag, blieb Neidhardt der Weg über die Hoffnungsrunde in den Kampf um Bronze verwehrt, der DRB-Ringer landete damit auf dem 9. Rang seiner Gewichtsklasse.

Vor schweren Aufgaben stehen die deutschen Freistil-Junioren auch am zweiten Kampftag der Europameisterschaften in Samokov, Emanuel Krause (55 kg/1. Luckenwalder SC) bekommt es zunächst mit dem Ukrainer Igor Khavaldzhy zu tun, sein Vereinskamerad Lennard Wickel (66 kg) muss in der Qualifikationsrunde gegen Khadzhimurad Yusupov (Russland) antreten.
Der Nürnberger Christoph Pscherer (84 kg) hat es dagegen mit Nikita Petrovs (Lettland) etwas leichter, doch dann wartet mit Vahe Tamrazian (Armenien) der 5. der letztjährigen Kadetten-EM auf den DRB-Ringer. Schwergewichtler Toni Bernhardt (120 kg/SV Sömmerda) hat in seinem Auftaktmatch den Ungarn Richard Csercsics zum Kontrahenten.

Jörg Richter
 

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