Nordbadischer Ringerverband e.V.

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Start Frauenringen Nach EM-Gold nun WM-Bronze


Nach EM-Gold nun WM-Bronze

E-Mail Drucken PDF

Schellin-Med-alleJaqueline Schellin wird zum Aushängeschild des NBRV

Das Finale in Budapest umstritten verpasst

Die 20-jährige Jaqueline Schellin vom TV Mühlacker avanciert immer mehr zum Aushängeschild der nordbadischen Ringer. Die Sportsoldatin der Sportfördergruppe Bruchsal ließ ihrem Gold bei den Junioren-Europameisterschaften vor drei Wochen im bulgarischen Samokov nun Bronze bei der Weltmeisterschaft im Budapest folgen. Vier Kämpfe musste Schellin in Budapest in der Klasse bis 48 kg bestreiten, lediglich im Halbfinale war sie der WM-Ersten von 2009 bis 44 kg, Victoria Anthony (USA), die sich danach den WM-Titel holte, unterlegen. Gegen Burcu Kepic (Türkei) landete sie zum Auftakt einen Schultersieg, die Ukrainerin Khrystyna Daranutsa schlug sie mit 4:0 und 4:3, ehe sich mit 0:4 und 0:1 gegen das US-Girl Anthony den Einzug ins Finale verpasste.



Doch wie man aus Budapest hörte, war das 0:1 in Runde Zwei denkbar umstritten: Nach einem Einspruch des US-Trainers überstimmte der Hauptkampfrichter seine drei Kollegen auf der Matte, Jaqueline Schellin hätte bei einem 1:1 die zweite Runde für sich entschieden, womit dann in Runde Drei wieder alles offen gewesen wäre. Das deutsche Trainerteam und die 30 deutschen Fans in der Halle konnten diese Entscheidung nicht nachvollziehen,

Doch der Kampf um Bronze gegen die Europameisterin von 2009, Lenka Mateja aus der Slowakei, die sie bereits bei der EM besiegt hatte, war eine klare Angelegenheit für Schellin: Mit 1:0 und 2:0 gewann sie beide Runden und konnte sich mit ihrer komplett nach Budapest angereisten Familie über Bronze freuen. Jaqueline Schellin hat sich seit 2006 bei ihrem ersten internationalen Auftritt (Platz Fünf bei der EM der Kadettinnen) kontinuierlich gesteigert und bereits ihre vierte internationale Medaille geholt. Mit diesem neuerlichen Erfolg dürfte ihre Nominierung zu den Weltmeisterschaften im September in Moskau fast sicher sein.

Der NBRV gratuliert seiner erfolgreichen Sportlerin herzlich, Präsident Gerhard Ronellenfitsch wird Jaqueline Schellin für ihre großen Erfolge bei EM und WM gebührend auszeichnen.

Peter Weber

Videos der Kämpfe von Jaqueline Schellin


1/8 Finale
Jaqueline Schellin gegen Burcu Kepic/TUR  SS (3:1) Dim lights


1/4 Finale
Jaqueline Schellin gegen Khrystyna Daranutsa/UKR PS (4:0, 4:3) Dim lights


1/2 Finale
Victoria Anthony/USA gegen Jaqueline Schellin PN (4:0, 1:0)
Dim lights


Platz 3+5
Lenka Matejova/SVK gegen Jaqueline Schellin PS (0:1, 0:2)
Dim lights

Link zur WM 


Berichte zur WM von DRB-Pressereferent Jörg Richter:

Deutscher Medaillenreigen findet bei den Juniorinnen seine Fortsetzung

Budapest – Jaquelin Schellin (48 kg/TV Mühlacker) und Aline Focken (63 kg/KSV Krefeld) gewannen am Freitagabend bei den Junioren-Weltmeisterschaften in Budapest (Ungarn) Bronzemedaillen für den Deutschen Ringer- Bund.

Nach drei Mal Bronze, welches durch die Griechisch-Römisch-Spezialisten an den ersten beiden Kampftagen erkämpft wurde, schraubten die Ringerdamen des DRB die deutsche Bilanz auf insgesamt fünf Medaillen. Aline Focken und Jaqueline Schellin hatten erst vor drei Wochen in ihren Gewichtsklassen den Europameistertitel gewonnen und waren so für die Weltmeisterschaft in Budapest bestens motiviert.

Und es hätte noch besser kommen können, denn Jaquelin Schellin wurde in ihrem Halbfinalkampf gegen die US-Amerikanerin Viktoria Anthony vom Hauptkampfrichter um den Finaleinzug gebracht. Der überstimmte seine 3 Kollegen auf- und an der Matte nach einem Einspruch des US-Coaches. „Zum Einen kam der Einspruch zu spät, zum Anderen war er unbegründet", machte Ex-Weltmeister Hartmut Reich, der die DRB-Juniorinnen in Budapest als verantwortlicher Trainer betreute, seinem Unmut Luft. Das Kampfgericht an der Matte sah es genau wie Reich, doch der Hauptkampfrichter zeigte wenig Fingerspitzengefühl und erklärte Viktoria Anthony zur Runden- und Kampfgewinnerin, denn sie hatte auch den ersten Durchgang für sich entschieden.. „"Am Ende hätte es doch beim 1:1-Rundenausgleich eine sportliche Entscheidung im dritten Durchgang gegeben", konnte weder Reich, noch die etwa 30 mitgereisten deutschen Fans diese Entscheidung nachvollziehen.

Mit Wut im Bauch kämpfte Jaqueline Schellin gegen Lenka Metejova (Slowakei) um Bronze und gewann mit einem souveränen Auftritt in 2:0 Runden (1:0, 2:0).

In ihren Auftaktkämpfen siegte Jaqueline Schellin gegen die Türkin Burcu Kepic durch einen Schultersieg, sowie gegen Khrystyna Daranutsa in 2:0 Runden (4:0, 4:3).

Spannender machte es Aline Focken, die im Kampf um Bronze gegen Dos Gomes (Brasilien) zunächst in Rückstand geriet. Doch in den beiden Folgerunden zeigte die Krefelderin ihr Kämpferherz und riss den Sieg mit 2:1 Runden (1:4, 6:0, 4:0) noch aus dem Feuer.

Zum Auftakt fegte Aline Focken ihre Kontrahentin Zsanett Felfoldi (Ungarn) aus dem Rennen und ließ auch die starke Japanerin Rio Watari mit 2:0 (1:0, 2:1) hinter sich. Im Viertelfinjale dann das vorläufige Aus gegen Valeria Lazinskaya in 0:2 Runden (0:1, 0:1). Da die Russin das Finale erreichte, konnte Alene Focken in der Hoffnungsrunde weiter ringen, wo sie Anastasiya Huchok mit 2:1 Runden (0:2, 1:0, 1:0) bezwang und damit im Kampf um Bronze stand.


Jörg Richter


DRB-Juniorinnen am ersten Tag ohne Medaille

Budapest – Maria Selmaier (67 kg/KSC Motor Jena) war nah dran, am ersten Wettkampftag der Juniorinnen in die Kämpfe um die Medaillenvergabe einzugreifen. „Am Ende fehlte nicht viel und sie hätte das Viertelfinale gegen Chiaki Iljima (Japan) gewonnen", ärgerte Ex-Weltmeister Hartmut Reich, der sich in Budapest für den weiblichen DRB-Nachwuchs verantwortlich zeigte. Der Konter von Maria Selmaier kam nur Bruchteile von Sekunden zu spät, sonst wäre der Kampf gegen die Japanerin noch einmal offen gewesen.

So siegte die Asiatin, die jedoch im Halbfinale der Ukrainerin Alina Makhynia unterlag. Damit konnte Maria Selmaier auch nicht mehr über die Hoffnungsrunde in die Kämpfe eingreifen und kam am Ende auf einen achtbaren 7. Rang.

Zum Auftakt hatte Maria Selmaier ihre Kontrahentin Maria Lyulkova (Russland) nach 2:1 Runden (0:1, 4:0, 5:0) bezwungen und die Ungarin Timea Siroki noch in Runde eins geschultert. „Vor allem mit dem Sieg gegen die Russin Lyulkova hat Maria Selmaier gezeigt, das sie vorn dabei ist", zudem sie ein doch recht schweres Los erwischt hatte", analysierte Trainer Reich.

Lehrgeld zahlten am ersten Wettkampftag der Juniorinnen die beiden Youngster im DRB-Team, Katharina Baumgartner (44 kg/SC Anger) und Eileen Friedrich (51 kg/RSV Hansa 90 Frankfurt/O.), die nach jeweils einem Kampf aus dem WM-Turnier ausschieden. Katharina Baumgarten unterlag der späteren Dritten Narangerel Erdenesukh (Mongolei) in 0:2 Runden (0:1, 0:7) am Ende doch noch recht deutlich.

Auch Eileen Friedrich hatte mit der Ukrainerin Ganna Starygina in zwei Runden mit jeweils 0:3 Punkten. Da Starygina das Finale nicht erreichte, blieb auch der Frankfurterin der Weg über die Hoffnungsrunde verwehrt.

„Die beiden müssen noch Erfahrungen sammeln, haben den Juniorenbereich noch vor sich", setzt Trainer Hartmut Reich große Hoffnungen auf diese beiden DRB-Talente.

Am Freitag greifen die beiden frischgebackenen Europameisterinnen Jaqueline Schellin (48 kg/TV Mühlacker) und Aline Focken (63 kg/KSV Krefeld) ins Kampfgeschehen ein und schüren weitere Medaillenhoffnungen für den Deutschen Ringer- Bund, der bereits bei den Griechisch-Römisch-Spezialisten mit drei Mal Bronze glänzte.

Jörg Richter

2. Wettkampftag / GR 55 kg, 66 kg, 84 kg, 120 kg

Deutsche Griechisch-Römisch-Riege verbreitet in Budapest (HUN) bronzenen Glanz
Budapest – Oliver Runge (55 kg/RSV Hansa 90 Frankfurt/O.) und Eduard Popp (120 kg/VfL Neckargartach) stockten mit jeweils Bronze das Konto des Deutschen Ringer- Bundes bei der Junioren-WM in Budapest am zweiten Wettkampftag auf drei Medaillen auf.

Bis zum Halbfinale gab es am 2. Wettkampftag der Junioren-Weltmeisterschaften in Budapest einen Siegeszug der deutschen Ringer von insgesamt 8 Siegen in Folge. Oliver Runge (55 kg/RSV Hansa 90 Frankfurt/O.) und Eduard Popp (120 kg/VfL Neckargartach) legten bis zum Halbfinale alle Gegner sprichwörtlich aufs Kreuz und konnten erst kurz vor dem Einzug ins Finale gestoppt werden, Timo Badusch (66 kg/KSV Köllerbach) hielt bis zum Viertelfinale siegreich mit.

Oliver Runge bezwang in seinem Auftaktkampf den Polen Michal Tracz in 2:1 Runden (0:1, 1:0, 1:0) und warf im Viertelfinale den Chinesen Shenwei Zhou aus dem Rennen. Der Chinese hatte vorher den frischgebackenen Europameister Kiraz Kursat (Türkei) bezwungen, was die Leistung des Deutschen zusätzlich unterstreicht.

Im Halbfinale führte Oliver Runge zweimal gegen Gasim Mahammadov doch der Aserbaidschaner konterte und zog seinerseits mit einem 2:0-Erfolg (2:1, 3:3) ins Finale ein. Mit Wut im Bauch und einer taktischen Meisterleistung sicherte sich Oliver Runge im sogenannten 'kleinen Finale' gegen Dmytro Tsymbaliuk die Bronzemedaille.

„Das war einfach Super, wie Oliver Runge heute hier aufgetreten ist", lobte Nachwuchs-Bundestrainer Jannis Zamanduridis seinen Schützling, den er seit mehreren Jahren ins DRB-Team eingebunden hat.

Ein 'Urschrei' beendete das Duell um Bronze im Schwergewicht, Eduard Popp riss die Siegerfaust nach oben und schrie seine Freude über WM-Bronze hinaus, gerade hatte er den Iraner Parsa Nazari in 2:0 Runden (2:0, 3:1) bezwungen und ebenfalls Bronze erkämpft.

Popp siegte zunächst gegen Vachik Yeghiazaryan (Armenien) und ließ danach dem Slowaken Daniel Lengyel keine Chance. Den Sprung ins Halbfinale schaffte der DRB-Ringer mit einem weiteren Sieg über Murat Ramonov (Kirgisien). Doch der Ukrainer Ihor Didyk stoppte mit einem knappen 0:2 (0:1, 0:1) der Siegeszug des deutschen Schwergewichtlers.

„Eduard hat alles in den Kampf um Bronze gepackt, er ist völlig ausgepumpt", stieß auch Nachwuchs-Bundestrainer Jannis Zamanduridis die Siegerfaust in die Luft. Eine WM-Medaille war das Ziel, drei Mal Bronze sammelte die deutsche Greco-Mannschaft allein an den ersten beiden Wettkampftagen, der Deutsche Ringer- Bund ist damit bei den Junioren erneut im Kreis der Ringernationen wie Russland, Aserbaidschan und Iran zu finden.

Timo Badusch schied hingegen nach gutem Start im Viertelfinale gegen Renat Nigmatulin (Kasachstan) nach einer 0:2-Niederlage aus. Zuvor hatte der Köllerbacher Alvin Geiger (Österreich) und Eivyads Sekus (Litauen) aus dem Rennen geworfen, was ihm am Ende den 7. Rang einbrachte.

„Was unsere Griechisch-Römisch-Spetzialisten hier in Budapest geleistet haben, war einfach Spitze, wir haben erneut unterstrichen, dass wir zur Weltspitze gehören", jubelte der mitgereiste DRB-Präsident Manfred Werner, nachdem die DRB-Ringer bis zu den Halbfinals 8 Siege in Folge hingelegt hatten.

Am Donnerstagmittag steigen die DRB-Juniorinnen ins Kampfgeschehen ein, die schon bei den Europameisterschaften im bulgarischen Samokov mit zwei Titeln und insgesamt vier Medaillen glänzten.

Jörg Richter

WM-Bronze zum Auftakt für deutsche Junioren

Budapest – Einen bronzenen Auftakt gab es bei den Junioren-Weltmeisterschaften in Budapest für den Deutschen Ringer- Bund, Coskun Efe (96 kg/KSV Aalen 05) bezwang im Kampf um Bronze den Armenier Eduard Soghomonyan in 2:0 Runden (2:0, 1:0).

Zum Auftakt bezwang Efe, der vor drei Wochen schon bei den Junioren-Europameisterschaften in Samokov (Bulgarien) die Silbermedaille erkämpft hatte, Metehan Basar (Türkei) und warf anschließend auch den starken US-Amerikaner Robert Barbour aus dem Rennen. Gegen den Russen Islam Magomedov musste Coskun Efe im Halbfinale eine knappe Niederlage hinnehmen. Doch am Ende überwog auch bei Nachwuchs-Bundestrainer Jannis Zamanduridis die Freude über Bronze. „Die Leistung aus dem Vorjahr gleich zweimal zu verteidigen, dass ist ein Meisterstück, das bislang noch nicht vielen Ringern gelang", war Zamanduridis stolz auf seinen Schützling.

Christoph Fersch (74 kg/RWG Mömbris-Königshofen) schied in der Hoffnungsrunde gegen den Schweden Alexander Jersgren aus und überquerte auf Rang 9 die Ziellinie.

Dabei begann es auch für den RWG-Ringer gut, im Auftaktduell bezwang Fersch den Koreaner Ju-Hyoun Ryu, doch gegen Besiki Saldadze (Usbekistan) war dann bereits im Viertelfinale Schluss für den DRB-Starter (0:1, 0:1). Da der Usbeke das Finale erreichte, konnte Christopher Fersch in der Hoffnungsrunde weiter kämpfen, wo er zunächst Raman Vaitovich (Weißrussland) bezwingen konnte. Doch gegen den starken Schweden Alexander Jersgren fand Fersch kein technisches Mittel und schied kurz vor dem Einzug ins kleine Finale aus.

In den Gewichtsklassen 50 kg und 60 kg hatte der DRB keinen Starter auf der Matte.

Kampfansetzungen für Mittwoch:

55 kg: Oliver Runge (RSV Hansa 90 Frankfurt/O.) - Michal Tracz (Polen)

66 kg: Timo Badusch (KSV Köllerbach) – Alvin Geiger (Österreich)

84 kg: Ramsin Azizsir (ASV Hof) wegen Verletzung nicht am Start (Entscheidung fiel erst kurz vor der Abreise)

120 kg: Eduard Popp (VfL Neckargartach) – Vachik Yeghiazaryan (Armenien)

Jörg Richter


Junioren wollen in Budapest an EM-Leistungen anknüpfen

Budapest – Drei Wochen nach den Europameisterschaften trifft sich die Elite der Junioren-Ringer erneut, diesmal in Bundapest (Ungarn) zu den Weltmeisterschaften.
Sieben Medaillen gab es Ende Juni bei den kontinentalen Titelkämpfen in Samokov (Bulgarien), doch auch in Budapest wollen die DRB-Athleten an die hervorragenden Ergebnisse anknüpfen und die Leistungskurve weiter nach oben ausschlagen lassen.

Für den DRB ein gutes Zeichen, denn die 'Jungen Wilden' sind auf einem guten Weg und liebäugeln auch bei den Weltmeisterschaften mit Edelmetall.
Den Auftakt machen am Dienstag die Griechisch-Römisch-Spezialisten, die mit Oliver Runge (55 kg/Leistungszentrum Frankfurt/O.), Timo Badusch (KSV Köllerbach), Ramsin Azizsir (84 kg/ASV Hof) und Coskun Efe (96 kg/KSV Aalen 05), aber auch Eduard Popp (120 kg/VfL Neckargartach) heiße Eisen im Feuer haben. Azizsir, Efe, Badusch und Popp gewannen auch schon internationale Meisterschaftsmedaillen. "Auch bei den Junioren ist die Spitze enger zusammen gerückt, obwohl immer mehr Nationen um die Medaillenvergabe kämpfen", müssen sich aus Sicht von Nachwuchs-Bundestrainer Jannis Zamanduridis die DRB-Ringer mit ihren Ergebnissen der letzten Jahre nicht verstecken.

Auch bei den Juniorinnen werden am Donnerstag und Freitag kommender Woche vor allem die EM-Medaillengewinnerinnen von Samokov Jaqueline Schellin (48 kg/TV Mühlacker), Eileen Friedrich (RSV Hansa 90 Frankfurt/O.), Aline Focken (63 kg/KSV Krefeld), sowie Maria Selmaier (67 kg/KSV Motor Jena) im Blickpunkt stehen. „Große Teile der Weltspitze kommen aus Europa und wer bei einer EM ganz vorn steht, darf sich auch bei den Welttitelkämpfen Hoffnungen auf Edelmetall machen, selbst wenn da mit Kanada, Japan, China und den USA noch einmal starke Ringer hinzu kommen", geht Frauen-Bundestrainer Jörg Helmdach optimistisch in die Titelkämpfe. Dabei hat er allerdings auch Katharina Baumgartner (44 kg/SC Anger) im Blick, die bei den Kadettinnen bereits drei Mal Europameisterin war und nun den Anschluss bei den Juniorinnen schaffen soll.

Die Freistilringer werden den Schlusspunkt bei den Weltmeisterschaften in Budapest setzen und auch hier stehen die beiden Bronzemedaillengewinner der EM von Samokov, Philipp Herzog (60 kg/1. Luckenwalder SC) und Christoph Pscherer (84 kg/SV Johannis Nürnberg) ganz besonders im Fokus. Doch auch Emanuel Krause (55 kg/1. Luckenwalder SC) und Christian Maier (AC Lichtenfels) haben Chancen auf einen Medaillenrang, wobei Freistil-Nachwuchs-Bundestrainer Jürgen Scheibe nicht von Hoffnungen auf Losglück sprechen möchte. „Die Jungs haben bei den Europameisterschaften gezeigt, dass sie mit der Spitze mitringen können und wenn sie ganz oben stehen wollen, dann müssen auch Spitzenringer besiegt werden".

Die 'Jungen Wilden' nehmen in Budapest Anlauf und haben WM-Medaillen im Fokus, aber auch eine große Fanschar machte sich aus allen Teilen der Bundesrepublik auf den Weg nach Budapest, so dass den jungen DRB-Startern von den Rängen her der Rücken gestärkt wird.

Jörg Richter

DRB-Starter im Überlick:

DRB-Junioren (griechisch-römischer Stil/20.-21.7.):
50 kg: -
55 kg: Oliver Runge (Leistungszentrum Frankfurt/O.)
60 kg: -
66 kg: Timo Badusch (KSV Köllerbach),
74 kg: Christopher Fersch (RWG Mömbris-Königshofen),
84 kg:Ramsin Azizsir (ASV Hof),
96 kg: Coskun Efe (KSV Aalen 05),
120 kg: Eduard Popp (VfL Neckargartach).

DRB-Juniorinnen (22.-23.7.)
44 kg: Katharina Baumgartner (SC Anger),
48 kg: Jaqueline Schellin (TV Mühlacker),
51 kg: Eileen Friedrich (RSV Hansa 90 Frankfurt/O.),
55 kg: -
59 kg: -
63 kg: Aline Focken (KSV Krefeld),
67 kg: Maria Selmaier (KSV Motor Jena).
72 kg: -

DRB-Freistil-Team (24.-25.7.):
50 kg: Marc Luithle (AV Germania Sulgen)
55 kg: Emanuel Krause (1. Luckenwalder SC),
60 kg: Philipp Herzog (1. Luckenwalder SC),
66 kg: Lennard Wickel (1. Luckenwalder SC),
74 kg: Christian Maier (AC Lichtenfels),
84 kg: Christoph Pscherer (SV Johannis Nürnberg),
96 kg: Christoph Neidhardt (ASV Hof).
120 kg: -
DRB-Juniorinnen am ersten Tag ohne Medaille
 

Kalender

Letzter Monat September 2010 Nächster Monat
Mo Di Mi Do Fr Sa So
week 35 1 2 3 4 5
week 36 6 7 8 9 10 11 12
week 37 13 14 15 16 17 18 19
week 38 20 21 22 23 24 25 26
week 39 27 28 29 30