Im Finale ein klarer 23:6 Erfolg über den KSV KetschDer letztjährige Regionalligameister und Aufsteiger zur 2. Ringer-Bundesliga SRC Viernheim holte sich zum zweiten Mal den nordbadischen Pokalsieg. Vor 300 Zuschauern konnten sich die Viernheimer beim KSV Ketsch mit 23:6 durchsetzen und setzten damit gleichzeitig ein Ausrufezeichen für die anstehende Saison. Wie 2009 (11:18) musste sich der KSV Ketsch im NBRV-Wettbewerb, an dem sich 17 Vereine beteiligt hatten, mit Rang Zwei begnügen.
Wenn es auch einige knappe Kampfergebnisse gab, hatte der SRC Viernheim das Geschehen sicher im Griff. Für Gastgeber Ketsch gab es in acht Kämpfen nur einen Sieg, für den Neuzugang Klaus Schmitt sorgte. Der von der RWG Mömbris/Königshofen gekommene „Oldie" bot gegenüber dem Halbfinale eine taktisch stärkere Leistung und behielt in einem knappen Fünfrundenkampf mit 3:2 über Viernheims Bulgaren Ismail Murafov die Oberhand. Schon nach den ersten drei Kämpfen lag der SRC Viernheim auf Siegeskurs: Kevin Schnepf (gegen Pascal Kiefer), Marius Wetzel (gegen Patrick Sauer) und der Ex-Reilinger Denis Yildiz (gegen David Heckmann) mussten sich jeweils mit 1:3 Runden geschlagen geben. Den 2:9 Rückstand konnte dann Klaus Schmitt zur Pause auf 5:11 etwas verkürzen.
Punktlos blieben dann beim KSV Robin Laier gegen Andy Bartsch und Marco Brenner gegen SRC-Ringertrainer Tony Seifert mit 0:3 Niederlagen, wodurch mit 5:17 bereits die Entscheidung gefallen war. Frederic Kochs Rundengewinn gegen Thomas Karnauka gab Hoffnung, doch der Ketscher Neuzugang musste dann die restlichen drei Runden (1:3) abgeben. Klar auch der Abschlusskampf, wo Deniz Topcu im freien Stil mit 0:3 gegen Sascha Niebler die Siegesfreude der Viernheimer nicht mehr verhindern konnte.
Peter Weber





Peter Weber









